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Lieferschein, Auftragsbestätigung, Quittung, Arbeitsnachweis: Der Kunde bekommt ein Blatt, der Betrieb behält eines. Genau dafür sind Durchschreibesätze gemacht – ohne Kopierer, ohne Drucker, ohne Strom.
Auf der Baustelle, im Lieferfahrzeug oder beim Kundentermin funktioniert ein Durchschreibesatz immer. Das ist der Grund, warum ihn Handwerk, Logistik und Service bis heute nutzen.
Die gängigen Formate reichen vom handlichen A6-Satz für Quittungen über A5 bis zum ausführlichen Formular. DIN lang passt in Standardkuverts.
Wie viele Durchschläge Sie brauchen, hängt vom Ablauf ab: Kunde, Buchhaltung, Monteur. Jede zusätzliche Lage bedeutet einen weiteren Empfänger.
Es wird von Hand ausgefüllt, oft im Stehen. Zu enge Zeilen und kleine Kästchen führen zu unlesbaren Belägen.
Fortlaufende Nummern erleichtern die Zuordnung in der Buchhaltung. Ob und wie das möglich ist, steht im Konfigurator.
Bei Belegen mit Rechnungscharakter gelten in Österreich Vorgaben zu Pflichtangaben – klären Sie das mit Ihrer Steuerberatung, bevor Sie eine große Auflage bestellen.
Über selbstdurchschreibendes Papier: Der Druck des Stifts überträgt die Schrift auf die darunterliegenden Lagen – ohne Kohlepapier.
Zwei bis vier Lagen sind üblich. Je mehr Lagen, desto fester muss geschrieben werden.
Die Verarbeitung ist beim jeweiligen Produkt angegeben – üblich sind Blöcke mit Kopfleimung.
Ja, oft werden die Lagen unterschiedlich gekennzeichnet, etwa Kundenbeleg und Betriebsbeleg.
Formulare ändern sich selten – größere Auflagen sind hier meist wirtschaftlich, solange Adresse und Pflichtangaben stimmen.