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Kein anderes gedrucktes Stück im Betrieb wird so lange und so aufmerksam angesehen wie die Speisekarte. Sie verkauft, sie erklärt, und sie prägt den Eindruck vom Haus mehr als jede Anzeige.
Von der einfachen Faltung bis zu mehrfach gefalzten Karten – etwa gefalzt auf 17 cm – lässt sich jede Menüstruktur abbilden, vom Tagesangebot bis zur vollständigen Karte.
Sie bleibt über Monate im Einsatz und sollte entsprechend robust sein. Wechselnde Preise gehören daher besser nicht hinein.
Tagesgerichte, Saisonales und Aktionen kommen auf ein eigenes Blatt. So muss nicht die ganze Karte neu gedruckt werden, wenn sich ein Preis ändert.
Gäste überfliegen die Karte. Klare Gruppen, gut lesbare Schrift und ein ruhiges Layout verkaufen mehr als aufwendige Verzierungen.
Allergene und Zusatzstoffe sind in Österreich kennzeichnungspflichtig. Planen Sie den Platz dafür von Anfang an ein.
Tischsets und Tablettaufleger ergänzen die Karte um Flächen, die der Gast ohnehin vor sich hat.
Ein festeres, möglichst wischfestes Papier. Bei häufigem Gebrauch lohnt sich eine laminierte Ausführung.
Die Hauptkarte selten, Einleger häufig. Handschriftlich korrigierte Preise wirken auf Gäste unsorgfältig.
Das hängt vom Umfang ab: wenige Gerichte auf einem Blatt, umfangreiche Karten mehrfach gefalzt.
Bei größerem Angebot ja – getrennte Karten sind übersichtlicher und lassen sich unabhängig aktualisieren.
Faustregel: etwa eine Karte je zwei Sitzplätze, plus Reserve für Verschleiß.