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Eine bedruckte Wand wirkt anders als ein Plakat: Sie ist Teil des Raums. In Empfangsbereichen, Besprechungsräumen, Praxen, Gastronomie und im Einzelhandel entsteht damit Atmosphäre statt nur Werbung.
Sie laden Ihr eigenes Motiv hoch – Firmenbild, Produktfoto, Grafik oder Landschaftsaufnahme – und geben die Wandmaße an. Größere Flächen liefern wir in Bahnen, die beim Tapezieren aneinandergesetzt werden.
Vlies ist der Standard für Innenräume: formstabil, maßhaltig und im Trockenkleberverfahren zu verarbeiten – der Kleister kommt an die Wand, nicht auf die Bahn. Die leichte Struktur kaschiert kleine Unebenheiten im Untergrund.
Die matte Papiervariante für Motive, die vor allem als Bild wirken sollen. Reflexionsarm und damit auch in Räumen mit Deckenstrahlern oder viel Tageslicht gut zu betrachten.
Messen Sie an mehreren Stellen und rechnen Sie einige Zentimeter Zugabe ein. Alte Räume sind selten rechtwinklig, und eine zu knapp bemessene Bahn lässt sich nicht nachträglich verlängern.
Der Untergrund sollte sauber, trocken, tragfähig und gleichmäßig saugend sein. Stark saugende oder fleckige Wände vorher grundieren, sonst zeichnet sich das im Ergebnis ab.
Je größer die Wand, desto mehr Bilddaten braucht das Motiv. Ein Handyfoto reicht für eine Wand von mehreren Metern in der Regel nicht aus.
Ja. Vliestapete wird im Trockenkleberverfahren verarbeitet: Kleister an die Wand, Bahn ansetzen, glattstreichen. Zu zweit geht es bei großen Flächen deutlich leichter.
Je nach Material auf Stoß oder leicht überlappend. Planen Sie das Motiv so, dass keine wichtigen Details genau auf eine Bahnkante fallen.
Vliestapete lässt sich in der Regel trocken abziehen. Das ist ein Vorteil in Mieträumen und bei wechselnden Ausstellungsflächen.
Für Küchen und Bäder nur bedingt. Dort sind Klebefolien auf glattem Untergrund die haltbarere Lösung.
Ruhige Motive mit großen Flächen wirken auf Wandgröße besser als kleinteilige Grafiken. Text sollte groß und sparsam eingesetzt werden.